Montag, 7. Oktober 2013

Safranknollen im Kräuterbeet

Meine Schwester hat mir 10 Safranzwiebeln (richtig: Safranknollen) geschenkt. Safran wird aus den Staubfäden der Krokusart 'Crocus sativus' gewonnen, wobei man für 1 g Safran ca. 150-200 Blüten benötigt. Die Ernte ist entsprechend aufwendig, was Safran auch zu einem so teuren Gewürz macht.

Angeblich soll Safran im Herbst blühen, tatsächlich haben einige der Knollen schon vor dem Einpflanzen ausgetrieben. Wie bei Blumenzwiebeln üblich, habe ich die Knollen mit einer Erdschicht in ihrer eigenen Größe abgedeckt. Ich habe sie in zwei Blumentöpfen in den Boden eingegraben. So sollten sie vor einem totalen Durchfrieren und vor Wühlmäusen einigermaßen sicher sein. Im Winter werde ich sie wohl außerdem mit etwas Mulch abdecken, da sie nur bedingt frosthart sind.

So sehen die Knollen aus:
Safranknollen Safranzwiebeln
Ab in den Topf damit!
Safranknollen im Blumentopf
Beide Töpfe eingegraben.
Safranknollen eingepflanzt
Ich werde bei Gelegenheit berichten, wie sich das Experiment entwickelt.

Kommentare:

  1. aber bitte nich mit der herbstzeitlosen verwechseln die dem krokuss sehr ähnlich sieht und ebenfalls im herbst blüht

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    1. Sie wachsen ja im Topf und Herbstzeitlose haben wir eh nicht im Garten. Safranknollen wachsen hier wegen der bedingten Frostverträglichkeit denke ich auch nicht wild, so dass die Gefahr auch allgemein gering ist.

      Wenn man beide Pflanzen im Garten und vielleicht noch im selben Beet hat, muss man vielleicht besser drauf achten. Allerdings weiß ich nicht, ob die Staubfäden der Herbstzeitlosen wirklich noch giftiger sind, als die vom Safran.
      Der ist meine ich auch nur wegen der geringen Menge, die man (auch preisbedingt) verwendet, harmlos.

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  2. Vom eigenen Safrananbau höre ich das erste mal. Da er so teuer ist, wäre das ja eine tolle Erfahrung. Viel Glück dabei. Bedingt winterhart klingt immer gefährlich...vielleicht musst du sie ins Haus stellen, damit sie blühen, wenn Herbst die richtige Jahreszeit ist.
    LG Sigrun

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    1. Hallo Sigrun,

      angeblich sollen sie bis -7 oder -12 °C aushalten. Ich hoffe mal, damit ist die Temperatur im Boden gemeint. Ich werde sie abdecken und es ausprobieren. Wenn es so nicht klappt, ist es zu viel Aufwand.

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  3. Das klingt sehr interessant. Wo habt Ihr die Knollen her? Aus Indien? LG Amélie

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    1. Genau weiß ich das nicht, denn sie waren ja ein Geschenk. Ich glaube aber, dass sie sie im Internet bei einem deutschen Shop bestellt hat.

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  4. Wie ich schon in meinem Blog geschrieben habe, wächst der Safran bei mir schon seit Jahren. Er hat sich sogar vermehrt und blüht zuverlässig im Oktober. Und das, obwohl es nicht so sehr sonnig ist im Kräuterbeet um diese Jahreszeit. Die Safranfäden, die ich ernte, reichen nach dem Trocknen allerdings nicht für viel mehr als ein oder zwei Mahlzeiten. Aber ich LIEBE es, SAFRAN im eigenen Garten zu haben. Ich habe übrigens damals die Zwiebeln einfach in die Erde gesteckt :))

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