Von meinen Sämereien ist das Meiste nicht aufgelaufen. Kürbis Totalausfall, Möhrchen nur zwei aufgelaufen, Feuerbohnen zwei von 10 gewachsen, die aber dafür ordentlich.
Besser haben sich die Pflanzungen bewährt. Das kleine Stück Meerrettich ist zu einer ordentlichen Pflanze geworden, die jetzt natürlich nicht mehr zu sehen ist. Der Schnittlauch ist auch angewachsen. Ein aus dem Gemüseacker gerettetes Radieschen ist groß geworden, hat allerdings dieses Jahr noch nicht geblüht. Wenn die Rehe es nicht fressen, wird es vielleicht im nächsten Jahr was mit Samen.
Am Besten sind die Sachen gekommen, die ich nicht bewusst angpflanzt habe. Einige Kartoffeln waren wohl noch in der Komposterde, aus zwei oder drei Pflanzen ist fast ein Eimer Kartoffeln herausgekommen. Ein paar (ich vermute mal) Stockrosen haben sich angesät und werden dann nächstes Jahr blühen, auch ein Mutterkraut hat sich ausgesät und ist schon ein richtiger Busch geworden. Zitronenmelisse und Klatschmohn sind auch so gekommen.
Der Arbeitsaufwand mit dem Unkrautjäten war sehr überschaubar. Ab und zu habe ich die größeren Unkräuter, vor allem Löwenzahn, Gras und Brennesseln rausgerissen. Die meiste Arbeit hat das Ausreißen am Rand gemacht, damit die Quecken und Gräser nicht so ins Beet hineinwachsen. Bei einer größeren Fläche wäre die Bilanz sicher noch positiver. Feuerbohnen werde ich nächstes Jahr wieder legen und Kürbisse werde ich nochmal probieren. Außerdem habe ich mir Zuckerrübensaat ertauscht von der sich sicherlich auch ein Saatkorn in das Beet verirren wird. Ansonsten hoffe ich auf die Saat im Boden.

Das Riesenradieschen:

Mohrrübe mit abgefressenem Kraut:

Der Mutterkrautbusch, er fängt schon wieder an zu blühen...

Die Beetanlage
25 Tage nach Neuanlage
Frohes Neues wünsche ich dir!
AntwortenLöschenDas ist ein interessantes Experiment.
Die Margerite halte ich für Mutterkraut, das samt sich aber ähnlich gut aus. ;-)
VG
Elke
Danke Elke, du hast Recht mit dem Mutterkraut. Ich habs gleich verbessert.
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