Sonntag, 17. Juni 2012

Rehbock verwüstet Topinambur

Entweder der Rehbock ist über den 1,50 m hohen Zaun gehüpft, oder das Tor stand offen. Jedenfalls war das gehörnte Monster im Garten und hat über die Hälfte der Topinamburpflanzen gefegt, also sein Geweih daran gescheuert, bis sie abgeknickt oder abgebrochen sind.
Gefegte Topinambur 3 Gefegte Topinambur 2 Gefegte Topinambur 1
Die Topinambur werden es überleben, auch wenn sie natürlich durch den bösartigen Angriff geschwächt sind. Wir sind jedenfalls froh, dass der Rehboch keine Beerensträucher malträtiert hat. Mit ein paar Topinamburknollen weniger können wir leben, dafür haben wir ja reichlich angepflanzt in diesem Jahr.

Trotzdem dürfte der Bock gerne eine Ladung Blei abbekommen, wer weiß, was er noch so anstellt.

Kommentare:

  1. Warum müssen Tiere, die einem nicht unbedingt in den Kram passen, immer sterben?

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    1. Weil damit das Problem gelöst ist.

      Die Meisten haben ja auch kein Problem damit, andere störende Tiere zu beseitigen. Ich möchte denjenigen sehen, der seine Küche freiwillig mit einem Ameisenvolk teilt und sich widerstandslos von Mücken und Zecken aussaugen lässt. Blattläuse und Nacktschnecken, Wühlmäuse, etc. werden auch meist bedenkenlos getötet. Allenfalls die Chemiekeule wird nicht immer gleich gezückt, aber ob eine Laus nun vergiftet oder zerquetscht wurde, dürfte ihr letztlich egal sein.

      Wenn der Rehbock geschossen würde, würde er außerdem verspeist werden. Seine fehlende Scheu vor dem Menschen spricht dafür, dass es eine Überpopulation gibt, die Mangels natürlicher Feinde vom Menschen reguliert werden muss.

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    2. We do, have ants wandering in our kitchen. We keep clean and tidy, live in peace. How far are you from hills or forests where predators might live?

      I prefer anonymous comments on my blog to give a name and a link, simply using Anonymous because they don't have a Google account.

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    3. Hügel, Wälder... Also der nächste Wald, der mehr als ein paar Bäume hat ist ca. 15-20 Kilometer entfernt. Hügel gibt es in ähnlicher Entfernung, wir leben im totalen Flachland. Größere Raubtiere gibt es in Deutschland nicht, ausgenommen einige wieder aus dem Osten eingewanderte Wölfe. Aber die sind sehr selten und bei uns ohnehin nicht zu finden. Hier gibt es nur streunende Katzen, Füxe und Marder. Also nichts, was einem Reh gefährlich würde. In Ganz Deutschland gibt es vermutlich keine 100 freilebenden Wölfe...

      Anonyme Kommentare finde ich in Ordnung. Jeder kann wählen, ob und was er angibt.

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  2. Oje, einen Rehbock im Garten zu haben ist nicht lustig. Im Garten meiner Eltern wüteten mal zwei ausgebüchste Pferde, als sie endlich eingefangen waren, sah es furchtbar aus. Die Wiese und der Gemüsegarten waren ziemlich kaputt.

    lg kathrin

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