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Donnerstag, 15. Januar 2015

Weihnachtsbaum 2014 - der erste gekaufte Baum

Wie bereits berichtet, haben wir derzeit keine Weihnachtsbäume aus dem eigenen Garten mehr, haben aber nachgepflanzt.

Im abgelaufenen Jahr gab es daher seit geraumer Zeit den ersten gekauften Baum. Ich kann nicht genau sagen, was für eine Sorte es war, aber er hat geduftet und Harztröpfchen abgesondert. Die Zeit vom 23.12.1014 bis zum 14.01.2015 hat er kaum genadelt. Gestern ist er rausgeflogen. 30 € hat das gute Stück gekostet und war genau deckenhoch.
Weihnachtsbaum 2014
Natürlich hat er auch deswegen so gut gehalten, weil er jeden Tag gut gegossen worden ist. Damit ein gekaufter und nicht frisch geschlagener Baum gut hält, sollte man ihn unten deswegen nochmal einen Zentimeter absägen, damit er wieder Wasser aufnehmen kann.

Bei uns gibt es den Baum wie immer mit echten (Bienenwachs-)Kerzen.

Schon am 10. oder 11. Januar ging die Jugendfeuerwehr von Tür zu Tür um Spenden zu sammeln und die Bäume abzuholen. Da man in diesem Jahr auch um eine Spende gebeten wird, wenn der Baum nicht abgeholt werden soll, durfte der Baum in diesem Jahr noch ein paar Tage stehen und wird dann teilweise langzeitkompostiert und teilweise verfeuert, anstatt auf dem Osterfeuer zu landen.

Was habt ihr so für Bäume gehabt und zieht ihr sie selber und habt Tipps dazu?

Donnerstag, 8. Januar 2015

Ausgewählte Weihnachtsgeschenke

Ich möchte euch ein paar mehr oder minder gartenrelevante Weihnachtsgeschenke zeigen.
1. Vanille-Orchidee
Mal sehen, ob sie sich auf der Fensterbank mit den anderen Orchideen wohl fühlt. Eigentlich soll man sie im Winter wegen der kurzen Tage wohl kühl und bei hoher Luftfeuchte lagern. Solange sie gut aussieht, bleibt sie aber bei den anderen Orchideen und wird wie diese gepflegt. Die Pflanze stammt aus privater Vermehrung und wurde von der Schenkerin über die ausgesprochen praktischen Ebay-Kleinanzeigen organisiert.

2. Wathose
Eine konkrete Verwendung habe ich dafür zwar nicht, aber man kann sie bestimmt mal gebrauchen.

3. Luffa-Seifenkissen
Wer Stückseife benutzt, kennt das Problem. Bei Seifenschalen ohne Abtropfgitter weicht die Seife völig auf und Abtropfgitter bringen zwar was, aber lösen das Problem auch nicht ganz. Ich bin sehr gespannt, wie sich das Seifenkissen bewährt. Angeblich soll man mit der darin gesammelten Seife dann gleich das Waschbecken putzen können. Ich benutze es seit gut zwei Wochen und die Seife trocknet tatsächlich besser ab, als in meiner bisherigen Seifenschale. Allerdings ist der Einsatzort nicht das meistbenutzte Waschbecken, so dass der Härtetest noch aussteht.

4. Kupfertuch
Ein Putztuch mit eingewebten Kupferfäden. Mit dem relativ weichen Kupfer sollen sich Verschmutzungen auf z.B. Glasoberflächen mechanisch entfernen lassen, ohne die Oberfläche zu zerkratzen. Sozusagen die sanfte Alternative zur Stahlwolle. Ich habs noch nicht ausprobiert.

5. Gefütterte Arbeitshandschuhe
Sind schon in benutzung und werden nur mit viel Glück diesen Winter überstehen.

6. Buchardts Renette / Netzrenette / Burchardts Netzrenette
Bislang nur als Gutschein habe ich einen Apfelbaum der Sorte Burchardts Renette, bekannt auch als Netzrenette. Es handelt sich um eine seltene alte Obstsorte, die erst noch veredelt wird. Ich habe mich für die Hochstammunterlage entschieden. Die Sorte haben wir auch schon aus eigener Veredelung auf der kleinwüchsigen M9-Unterlage, veredelt von einem Straßenbaum und bestimmt durch Meinolf Hammerschmidt. Ich bin gespannt, ob die Äpfel dann wirklich zur selben Sorte gehören und wie die Unterlage sich auf die Äpfel auswirkt. Dauert beim Hochstamm natürlich noch sehr lange...

Erfahrungen mit meinen Geschenken? AUch was Tolles zu Weihnachten bekommen? Schreibt gerne einen Kommentar!

Dienstag, 24. Dezember 2013

Unser spitzenloser und vorerst letzter Weihnachtsbaum aus dem Chaosgarten

Unsere Weihnachtsbaum-Selbstversorgung ist zusammengebrochen. Gestern ist der letzte Baum ins Wohnzimmer gewandert. Bis wieder ein Baum eine ausreichende Krone gebildet hat, dauert es noch mindestens 3-4 Jahre - wir haben nur 4 Bäume, so dass die Versorgung auch nachhaltig nicht gesichert ist.

Das ist der Baum in diesem Jahr. Im Garten hat er eine Größe von ca. 5 Metern. Die Deckenhöhe beträgt aber leider nur ca, 2,80 Meter...

Also schnell die Leiter angestellt, ein paar Äste abgeschnitten, damit man mit der Säge rankommt...

und ritsche, ratsche... ist der Baum auf die Spitze gefallen und die Spitze ab.

Dann muss es halt ohne gehen, da der Baum trotzdem noch bis zur Decke geht, ist es nicht ganz so tragisch. Nur blöd, dass der Weihnachtsbaumständer nicht für einen so großen Baum ausgelegt ist. Bei den normalen Ständern ist glaube ich bei 2,50 Metern Schluss und dann sind die in der Regel auch etwas dünner. Entsprechend ist unser Weihnachtsbaumständer schon etwas lädiert.
Schließlich steht er dann aber doch wohlbehalten und nach einigen Anläufen auch gerade.

An der Decke ist er nochmal mit einem Haken festgebunden, damit er nicht so leicht umkippen kann. Im Notfall könnte man ihn aber schon abreißen, wenn er z.B. Feuer fangen sollte. Die Wachstuchdecken unter dem Baum schützen den Fußboden vor Wachsflecken.
Geschmückt und mit echten Bienenwachskerzen ist bisher noch jeder Baum schön geworden.

Die Serbische Fichte hat leider den Nachteil, dass sie relativ schnell zu nadeln anfängt. Dafür duftet sie aber im Gegensatz zur beliebteren Nordmanntanne. Unser Baum hat außerdem Fichtenzapfen, die man bei gekauften Serbischen Fichten nicht findet, denn die Art trägt erst ab dem 15.-20. Lebensjahr Zapfen. Unsere besondere Anbaumethode machts möglich.

Im neuen Jahr wollen wir für Nachschub sorgen, also neue Weihnachtsbäume anpflanzen. Es sollten keine Nordmanntannen und keine Blaufichten werden, ansonsten sind wir aber noch unentschlossen. Die Bäume sollten einigermaßen pflegeleicht sein, nicht so schnell nadeln, also lange im Haus halten und auf jeden Fall duften. Schmal wachsende Bäume wären schön. Falls jemand Erfahrung hat, wir nehmen alle Ratschläge gerne entgegen. Angeblich soll es auch eine neue Art geben, die die Kriterien erfüllt, ich habe aber bislang nichts dazu finden können.

An dieser Stelle wünsche ich allen Lesern frohe Weihnachten und soweit auch schonmal einen guten Rutsch, auch wenn vor Neujahr vielleicht noch ein bis zwei Artikel erscheinen werden.

Donnerstag, 29. November 2012

Schneeflöckchen - leckere und schnelle Weihnachtskekse ohne Ei

Heute mal eine Plätzchenrezeptempfehlung. Das Rezept ist vom GU-Verlag und ist auch hier nachzulesen. Der große Vorteil des Rezeptes ist, dass keine Eier reingehören, so dass man den Teig bedenkenlos probieren kann. So sind die Kekse für Leute mit einer Eiunverträglichkeit geeignet, die sonst in der Weihnachtsbäckerei ziemlich in die Röhre schauen müssten. Die Zutatenmenge, die ich unten angebe ist doppelt so groß, wie im Originalrezept. So ist es eine ganze Rührschüssel voll. Auf den Puderzucker zum Bestreuen verzichte ich, da sie süß genug sind und sich so besser essen lassen.

Zutaten:

 - 500 g weiche Butter (die Butter bekommt man gut weich, indem man sie vorsichtig für je ca. 20 Sekunden bei voller Leistung in die Mikrowelle schiebt, bis sie weich ist)
 - 200 Puderzucker

 - ausgekratztes Mark von 4 Vanilleschoten
 - 240 g Mehl
 - 500 g Speisestärke

Zubereitung:

Man schlägt die weiche Butter mit dem Puderzucker schaumig. Dann fügt man die restlichen Zutaten hinzu und Knetet den Teig mit den Knethaken gut durch. Anschließend formt man aus dem Teig Rollen. Das geht eigentlich recht gut, als Trick kann man aber die Portionen auch auf Frischhaltefolie legen, einschlagen und darin zur Rolle rollen. Nun müssen die Teigrollen im Kühlschrank ruhen. Nun gibt es zwei Möglichkeiten.

1. Wie im Ausgangsrezept kommt der Teig nur für 30 Minuten in den Kühlschrank, dann schneidet man ca. 0,5 cm dicke Scheiben, die man zwischen den Handflächen zu einer Kugel rollt und mit einer Gabel platt drückt.

2. Man lässt den Teig für einige Stunden im Kühlschrank (2 Stunden sollten auf jeden Fall reichen). Der Teig ist nun steinhart. Man kann einfach ca. 0,5 cm dicke Scheiben abschneiden und sie direkt aufs Backpapier legen. Die Scheiben verformen sich dabei nicht, manchmal bröckelt aber etwas Teig ab. War die Rolle nicht richtig rund, werden auch die Kekse es nicht. Ich bevorzuge diese Variante, weil man damit viel schneller ist.

Die ungebackenen Kekse werden auf mit Backpapier ausgelegte Bleche gelegt und kommen dann für knapp 15 Minuten in den auf 160 °C Umluft vorgeheizten Backofen. Spätestens, wenn sie anfangen leicht zu bräunen, müssen sie aus dem Ofen. Die Plätzchen müssen dann noch eine Weile auskühlen, ehe man sie vom Blech nehmen kann. Bleibt unten noch Teig am Backpapier haften, hat man sie nicht lange genug im Ofen gehabt, was aber wegen der unbedenklichen Zutaten ein rein optisches Problem ist

Wie der Name schon sagt, schmelzen die Schneflöckchen regelrecht auf der Zunge. Ich finde, sie haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Heidesand.