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Sonntag, 10. Februar 2013

Der Garten der Alma de l'Aigle in Hamburg - ein Jammer!

Der Garten der Alma de l'Aigle befindet sich im Hamburg/Eppendorf. Wir haben ihn im letzten Sommer besucht und waren etwas enttäuscht.

Der Garten ist eines der letzten Zeugnisse von Eppendorf, bevor es seinen heutigen, städtischen Charakter erhielt. Der Park umfasst allerdings nur ein Drittel des ursprünglichen Grundstücks. Als besonders wichtig wird auf den Schautafeln der alte Obstbaumbestand dargestellt, über den Alma de l'Aigle auch in ihrem Buch "Ein Garten" geschrieben hat.

Die vor einigen Jahren noch vorhandenen Bäume hat Meinolf Hammerschmidt für einen Themengarten vermehrt.

Heute ist der Garten eine Enttäuschung. Der Zugang über den Lokstedter Weg 102 ist nur schwer zu finden. Ist man schließlich angekommen, unterscheidet sich die Grünanlage kaum von jeder beliebigen Anderen. Die Anlage ist einfach schlecht gepflegt worden und der alte Obstbaumbestand kaum noch vorhanden.

Von den Seiten wachsen Brombeerdickichte in die Fläche hinein: Garten Alma de l'Aigle Brombeeren
Die andere Seite wird von hohen Robinien vereinnahmt, die den verbliebenen Obstbäumen das meiste Licht nehmen:
Garten Alma de l'Aigle Robinien
Neben etlichen Haselsträuchern machen sich Robiniensämlinge und sogar noch ein weiterer invasiver Neophyt - die Traubenkirsche breit:
Garten Alma de l'Aigle Traubenkirsche
Insgesamt steht höchstens noch eine Handvoll der alten Obstbäume, die alle völlig ungepflegt sind. Die einzige Birne ist schon völlig hinüber:
Garten Alma de l'Aigle tote Birne
Die Schautafeln sind immerhin alt aber informativ. Man merkt, dass der Garten in den 90ern sehr engagiert in seiner heutigen Form angelegt und dann praktisch nicht mehr, bzw. unprofessionell gepflegt worden ist. Wer ein ruhiges Plätzchen zum Lesen sucht, ist hier leider auch nicht gut aufgehoben. Zwar liegt das Grundstück weit ab der Straße, so dass man vom Verkehrslärm verschont bleibt und es verirren sich auch nicht viele Leute dorthin, ein benachbarter Kindergarten oder eine ähnliche Einrichtung macht aber tageszeitabhängig ordentlich Krach.

Fazit: einen Ausflug sollte man nicht extra planen, um sich den Garten anzusehen, ein kleiner Spaziergang lohnt sich aber schon.

Dienstag, 17. Mai 2011

Spaziergang durch die Wallanlagen und leider Vandalismus

Letzten Sonntag hatten wir etwas Wartezeit zu überbrücken und sind daher mal ein paar Minuten durch die hamburger Wallanlagen (U-Messehallen) spaziert. Prägendes Element sind die Wasserflächen und -spiele. Besonders schön für den Erholungswert sind die vielen gemütlichen Holzsessel, die auf den Rasenflächen stehen.

Stuhl im Wasser Vandalismus Wallanlagen Hamburg

Weniger schön, dass auch hier Spuren des leider allgegenwärtigen Vandalismus zu finden sind, besonders auffällig dieser Stuhl im Wasser.

Vandalismus Hamburg Wallanlagen

Toll ist auch, dass man auch direkt im Wasser sitzen kann, man sollte aber auf seine Füße achten und vor allem nicht aufstehen, wenn man etwas lose auf dem Schoß liegen hat - insbesondere nicht die Hülle des Fotoapparates...

Im Wasser sitzen Wallanlagen Hamburg